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Liquid Shapes
In diesem Tutorial will ich Ihnen Shapes ( auf Deutsch: Formen ) etwas näher bringen und Ihnen zeigen wie man so genannte "Liquid Shapes" erstellt. Ich erkläre nicht alles ganz genau, deswegen sind Grundkentnisse der Programme von Nöten. "Grafik-Tutorials" dieser Art sind nie 1zu1 nachzubauen also ärgern Sie sich bitte nicht, dass es später "besser" oder "schlechter" aussieht als bei mir. Um andere Ergebnisse zu erzielen müssen Sie nur mit den Werten herumprobieren. Sie brauchen folgende Programme um das Tutorial vollständig durchzuführen:
• 3d Studio Max 4.0 +
• Photoshop 5.5 + ( optimal, mit PSP ist es ebenfalls möglich )
Starten Sie als erstes Ihr 3D's Max und erstellen Sie eine neue Szene. Wir wollen ein Objekt so deformieren, dass es nach einer abstrakten Form aussieht. Dazu erstellen Sie jetzt einen Torus ( Später können Sie dies auch mit einer Kugel oder der Teekanne probieren. ). Dabei ist die Größe ( Radius ) egal, da diese später noch variabel ist. Wichtig sind jetzt nur die Segmente und Seiten, diese müssen eine variable Höhe haben, damit die Form später schön glatt und weich aussieht.
• Radius 1: 100
• Radius 2: 20
• Segmente: 150 ( oder mehr )
• Seiten: 150 ( oder mehr )

Um das Ganze jetzt zu verformen / deformieren benutzen wir den Noise Filter ( Rauschen ). Genaueres ist dem Bild zu entnehmen.
• Seed: 0
• Scale: 80-90
• Strength 50 - 40 - 100

Jetzt können Sie Ihren Shape noch weiter deformieren, indem Sie Filter wie Bend, Taper, usw. anwenden.
Kommen wir jetzt zu dem Material, das Ganze muss natürlich noch glänzen und sich spiegeln. Öffnen Sie dazu den Material Editor ( M ) und wählen Sie als Schattierung "Phong".
• Glanz: 26
• Glanzintensität: 50
• Soften: 0.1
Die Werte sind im Bild blau makiert.

Damit sich hinterher auch alles Spiegelt müssen wir uns jetzt um die Reflections Map kümmern ( weiter runterscrollen und Maps öffnen ).
Macht Sie einen Haken bei Reflection und stellen Sie bei Stärke 42 ein. Wählen Sie als Map "Reflexion - Refraxion".

Damit sich auch etwas spiegeln kann brauchen wir Objekte, dies können Quader, Kugeln, Teekannen oder Shapes darstellen.
Einfach um das Zielobjekt herum positionieren. Wichtig ist es sich vorher eine Kamera Position auszusuchen, dabei müssen Sie jetzt darauf achten, dass man von Ihrer Kamera Position kein anderes Objekt außer unseren Shape sieht.

Wie Sie alles rendern ist Ihnen ueberlassen, ein kleiner Tipp am Rande: Rendern Sie immer mit einer Auflösung von 3000x2250 ( Größer ist besser als kleiner ) und verwenden Sie das Dateiformat *.tif oder *.tga, weil diese einen extra Alphakanal besitzen ( Man kann es in Photoshop besser ausschneiden ).

Mein Gerendertes Ergebnis. Sieht noch Glanzlos und häßlich aus, aber eine kleine Schönheitsoperation Photoshop PS richtet das schon wieder.

Jetzt kommt die Nachbereitung, damit das Ganze auch schön glänzt. Zuerst korrigieren wir die Farbtöne, da müssen Sie einfach herumprobieren. Färben Sie danach alles nach Ihren Vorstellungen ein und fertig ist euer Liquid Shape. Jetzt können Sie natürlich noch Mini Code, Insets, Schrauben und alles einbauen, damit es nach einem futuristischem Liquid Shape aussieht. Je nach Form und Farbe sehen die Shapes immer anders aus.


Im Folgenden meine Ergebnisse, vielleicht geben sie Ihnen ja Denkanstöße, durch einfaches Verändern des Wertes beim Rauschen oder anderen Filtern bekommen Sie komplett andere Formen heraus.



Natürlich kann man auch noch weitere Shönheitsoperationen vornehmen, wie zum Beispiel Nieten, Inlays, Text und vieles mehr. Ein kleines Beispiel dafür noch:

Autor: Christopher Klewes
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