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Der europäische Notebook-Absatz stieg im Jänner auf 49,6 Prozent des Gesamtmarktes.
Laut einer Studie des britischen Marktforschers Context werden die portablen Rechner herkömmliche Desktop-PCs schon bald überholen.
Bis auf Deutschland, wo der Notebook-Absatz im Jänner rückläufig war, konnten alle großen Märkte im Jahresvergleich satte Zuwächse im zweistelligen Bereich verbuchen: Frankreich führte den Trend mit 40,5 Prozent Wachstum an, gefolgt von Spanien [33,2 Prozent] und Schweden [32,6 Prozent].
Context berücksichtigt in seiner Studie ausschließlich Verkäufe über Reseller in acht europäischen Ländern, Zahlen von Herstellern wie Dell und anderen Direktverkäufern sind also nicht enthalten und würden das Ergebnis wahrscheinlich weiter nach oben schrauben.
Der weltweite PC-Absatz stieg 2004 nach einem kräftigen Endspurt im Schlussquartal um 14,7 Prozent auf 177,5 Mio. Stück.
Kräftiges Wachstum auf dem PC-Markt.
Vorreiter Italien und Deutschland
Im Laufe des Jahres soll die 50-Prozent-Marke auf jeden Fall überschritten werden, wenn sich der Trend entsprechend fortsetzt.
Dieser liegt derzeit laut Context bei einer Steigerung von etwa 0,5 Prozent im Monat. Vorreiter des Booms sind Italien und Deutschland, wo Notebooks bereits einen Anteil von 62,5 bzw. 53,1 Prozent vom Gesamtmarkt ausmachen. Das erklärt auch die im Vergleich geringeren Wachstumsraten.
Für die Studie wurden weiters noch Belgien und die Niederlande untersucht.
Für das Gesamtjahr rechnet das Marktforschungsinstitut Gartner bei den Notebook-Verkäufen mit einem Wachstum von 17 Prozent, der Absatz von Desktop-Rechnern soll nur um sechs Prozent steigen.
(mk)
Quelle: Orf.at
Veröffentlicht am 21.03.2005 um 22:09 Uhr.
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