Infineon hat sich im jahrelangen Patentrechtsstreit mit dem US-Chipentwickler Rambus - der eigentlich ein Entwickler von Patenten auf Halbleitertechnologien ist - auf ein Lizenzabkommen geeinigt.
Das Münchener Unternehmen zahlt im Zuge der Vereinbarung maximal rund 150 Millionen Dollar [110 Mio. Euro] und zieht damit einen Schlussstrich unter den Streit.
Infineon kann nun das Patent-Portfolio von Rambus für heutige und künftige Produkte im Speicherbereich nutzen, zugleich würden alle Rechtsstreitigkeiten beigelegt.
Die Infineon-Aktie schloss 0,4 Prozent höher mit 7,27 Euro, nachdem sie zeitweise über zwei Prozent im Plus notiert hatte.
Die Anteilsscheine von Rambus gewannen zeitweise knapp 30 Prozent.