[Security] Sophos warnt: CNN und New York Times keine Einzelfälle
Die jüngsten Wurm-Attacken gegen amerikanische Medienunternehmen zeigen: Die Gefahr durch elektronische Schadprogramme wird selbst von Organisationen unterschätzt, die immer wieder über diese Bedrohungen berichten. Allein im vergangenen Monat entdeckte der Computersicherheits-Spezialist Sophos rund 1.400 neue Viren. Dabei gehen viele der bekannten Schadcodes ähnlich vor wie die Würmer, die in der Nacht vom 16. auf den 17. August die IT-Systeme bedeutender US-amerikanischer Fernsehanstalten, Nachrichtenagenturen, Tageszeitungen und Unternehmen lahm legten: Sie infizieren die Rechner unzureichend geschützter Anwender, indem sie gezielt bekannte Sicherheitslücken in Microsoft-Betriebssystemen ausnutzen. Obwohl die Gefahr oft früh bekannt ist, werden Patches nicht immer frühzeitig eingespielt. Das rächt sich, jetzt und auch beim nächsten Mal.