Der iPod wird nun auch zunehmend zum Inhalt der wissenschaftlichen Forschung.
Markus Giesler, ein junger Marketingprofessor an der York Universität in Toronto, untersucht derzeit Apples Musik-Player und vor allem seine Konsumenten.
Laut Gieslers ersten Erkenntnissen ist der iPod nicht bloß ein verjüngter Walkman, sondern ein Gerät, dass seine Nutzer durch "Technotransendenz" in Cyborgs verwandelt.
Durch die Nutzung von Technik würden die User das Hier und Jetzt verlassen, wie Kinder beim Spielen von Videogames.
Im Gegensatz zum Walkman zapfe der iPod eine "hybride Unterhaltungsmatrix" an, bei der Funktionen wie Random Shuffle ein Schlüsselkonstrukt seien - und nicht bloß ein Marketinggag.