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Angeführt von Brasilien scheint der Trend zu Open Source in Südamerika stärker zu sein als auf jedem anderen Kontinent.
In den meisten südamerikanischen Staaten ist die Regierung, wie in vielen anderen Gegenden auf der Welt auch, der größte Software-Einkäufer.
Doch obwohl der Trend vorerst von den Regierungen angetrieben wird, sagen Analsysten auch für den Privatsektor ein verstärktes Wachstum voraus.
Neben der Senkung von Ausgaben für Software-Lizenzen, sowie dem Wunsch, die lokale Software-Industrie anzukurbeln, will man in vielen Staaten vor allem die "technologische Lücke" zwischen Reich und Arm schließen.
Brasilien setzt etwa bei der öffentlichen Verwaltung auf Linux, der Chef des nationalen IT-Institutes ITI, Sergio Amadeu, will zudem alle Regierungsstellen ermutigen, auf Linux umzusteigen.
(mk)
Quelle: Orf.at
Veröffentlicht am 14.02.2005 um 17:25 Uhr.
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